Ohje, ohje, die Amerikaner und Krisenmanagement...
Ich verstehe das nicht die Amis müssten doch langsam mal checken, dass es im Winterkalt wird und dann Schnee fällt?! Naja auf jedenfall hatten wir einen richtig heftigen Schneesturm und die Amerikaner waren hilflos überfordert, deswegen hat mein Gastpapa uns auch verdonnert ein Hostel zu nehmen, weil er bei dem Wetter Tamara und mich nicht am Bahnhof hätte abholen können. Grund: Amerikaner geben ihr lieber für überdimensionale Fernseher aus, aber nicht für Winterreifen, weil es ja nicht jedes Jahr so viel Schnee gibt.
Dann habe ich auch noch rausgefunden, dass mein Auto das unsicherste ist, dass es hier im Familienfuhrpark gibt, gut das ich ja die Kinder immer im Auto haben...
Legen anscheinend nicht so viel Wert auf Sicherheit aber gut.
Nun mal zu meinem Wochenende, denn das gab es auch noch neben Schnee. Wie ich ja schon gesagt habe, kam Tamara aus Chicago das Wochenende zu mir, ich habe sie Donnerstag Nacht um 1 Uhr abgeholt (musste dann am Freitag auch schon wieder um 6: 45h für die Kinder Lunchboxen packen), den Freitag morgen haben wir dann bis 12 daheim rumgequammelt und dann ging es nach Princeton bevor ich die Kids um 1:30 abholen musste.
Die Weihnachtsferien haben bei den kleinen Plagen jetzt auch noch angefangen, der Alptraum eines jeden Au-pairs. Nachmittags haben dann Tamara und ich Plätzchen gebacken, was eigentlich als Kinderbelusitgung geplant war, endete als Au-Pair-Belustigung. Es gab Zimtsterne und Vanillekipferl :)
Den Abend verbrachten wir in einer Mall und abends haben wir einen Film angeguckt ("My Sister's Keeper").
Dann Samstag morgen, Tag des reinsten Chaos, da ich erst samstags morgens von dem bevorstehenden Sturm erfahren habe, war die Tagesplanung gehörig durcheneinader geraten, ich musste noch 20 minuten bevor unser Zug nach NYC ging ein Hostel buchen, schnell Tasche packen und dann hat George uns im Schneckentempo zum Bahnhof gefahren. Zug Gott sei Dank noch rechtzeitig erreicht, als wir dann in New York ankamen, keine einzige Schneeflocke. Was sich aber innerhalb von 2 Stunden änderte, pünktlich zu unserem Termin auf der Freitheitsstatue war der Sturm über NY, was bedeutet dieser Trip war für den Tag wirklich schlecht geplant, da man ja nichts von der atemberaubenden Sicht sehen konnte. Nunja nicht zu ändern, also gings weiter zum Times Square, Rockefeller Center und abends ins Kino.
Wir sind dann auch hundemüde im Hostel ins Bett gefallen.
Der Sonntagmorgen war dann auch schon wieder Start in Tamara's letzten New York Tag, wir haben uns um 10 aufgemacht, ich habe ihr noch SoHo gezeigt, mit all den kleinen Geschäften in denen ich so gerne eingekauft hätte, aber jetzt ist ja erstmal Weihnachten.
Dann in den tiefverschneiten Central Park, in dem ich Trottel meinte Fachsen machen zu müssen, hinfiel und mir den Fuß verstaucht habe, mal wieder eine Glanzleistung von mir.
Anschließend haben wir uns mit Anna zum Lunch getroffen und dann hieß es auch schon wieder Bye-Bye. Tamara und ich nahmen den Zug zurück, sie zum Flughaufen und ich nach Pennington, wo ich jetzt im Bett liege mit blauen Fuß und erst mal die Soprthighlights des Wochenendes nachhole.
Ich wünsche einen schönen vierten Advent, Fotos werden noch folgen, die hat nämlich Tamara :-*
Hugs and Kisses

Central Park im Schnee... Wie traumhaft =)
AntwortenLöschenEs gibt doch so viele Sachen, die ich in NYC noch nit erlebt hab. Ich glaube da wird noch einiges Geld von mir hinfließen, um die Stadt immer wieder besuchen zu können...
Ich hätt hier auch gern Schneesturm. So liegt zwar Schnee, aber es hält wohl nit bis Weihnachten =( =( manno...
Und Kathi: Ja, absolute Glanzleistung! xD